INTERAKTIVES GESPRÄCH: "Plural, patent, postmigrantisch? Utopien für die Einwanderungsgesellschaft"

Ort: Zeitgeschichtliches Forum

Mit Max Czollek, Sabine Hess und Tarek Barkouni.

Migration verändert unsere Gesellschaft. Sie wird diverser, kulturell und weltanschaulich vielfältiger. Fragen nach Identitäten und Partizipation werden neu verhandelt. Ob dieser Prozess positiv oder negativ zu bewerten ist, wird heftig, teils aggressiv, diskutiert. Fakt ist aber, so formulieren es Migrationsforscherinnen und -forscher verschiedener Fachbereiche: Die heutige Gesellschaft ist postmigrantisch. Migration hat einen Status quo geschaffen, der nicht mehr rückgängig zu machen, sondern von Politik und Öffentlichkeit in seinen Konsequenzen zu gestalten ist.

Über diese These und Schlussfolgerungen daraus kommen am 6. Oktober der Politikwissenschaftler und Lyriker Max Czollek und die politische Anthropologin Sabine Hess im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig ins Gespräch. Czollek sorgte 2019 mit seinem Buch „Desintegriert euch!“ für Aufsehen, weil er gegen eine „allein selig machende Leitkultur“ anschrieb und gängige Klischees vom „guten Migranten“ auf den Prüfstand stellte. Sabine Hess sorgte unter anderem 2020 für Diskussionsstoff, als sie die europäische Flüchtlingspolitik als eine „Politik des Sterbenlassens“ brandmarkte.

Das Gespräch moderiert Tarek Barkouni, Autor bei Krautreporter. Für das Publikum gilt: Einmischen erwünscht!

Datum und Uhrzeit: Donnerstag, 6. Oktober 2022, 19:00 Uhr

Ort und Anschrift: Haus der Geschichte/Zeitgeschichtliches Forum Leipzig, Grimmaische Straße 6, 04109 Leipzig

Eintritt: frei

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